Einen habe ich gerade entdeckt: www.punkshit.de lustiges Punk-Rock-Radio.
Moto: die moderne Version des Tape-Samplers.
Nummer zwei lümmelt schon viel zu lange in meinen Bookmarks rum: www.punkload.de
im Shop gibt es Songs für unglaubliche 10 Cent - den Link hat mir glaube ich irgendwann einmal Holger gemailt.
In Köln fand Anfang der Woche der Podcastday statt. Dort stellte der Sprecher der GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) Dr. Urban Pappi ein Gebührenmodell für Podcasts vor. Demnach will die GEMA für nicht-kommerzielle Podcast-Sendungen, die Musik als reine Einblendung (Intro und Outro) benutzen, monatlich fünf Euro berechnen, falls sie mindestens wöchentlich bereit gestellt werden.
Ein halbwegs zeitgemäßer PC - angeschafft in den letzten drei Jahren - sollte für die allermeisten Audio-Projekte ausreichen, selbst für aufwendige Produktionen mit mehreren Spuren und Echtzeiteffekten reicht der Standard-PC aus…
Den Einführungsartikel gibt es kostenlos online, den Rest für drei Euro am Kiosk.
Ich finde es übrigens vollkommen ok, sich fürs Podcasten von Platten- oder anderen Firmen bezahlen zu lassen, es sollte nur irgendwo so gekennzeichnet werden…
-> Handelsblatt vom 6.Mai u.a. über Werbung in Podcasts
-> “Schlaflos in München” (mp3) äußert sich am Rande ebenfalls zum Thema
“Podcasting ist Quatsch, weil Podcasting mit Aufwand verbunden ist, wo gar kein Aufwand nötig wäre. Podcasts sind von hinten durchs Knie kodierte Töne, und Töne auch ohne Von-Hinten-durchs-Knie-Kodierung liegen schon immer im Web herum. Sogar bevor es das Web gab, lagen Töne einfach so im Internet herum, und Töne werden auch weiterhin herumliegen, wenn längst keiner mehr weiß, was ein “iPod” war (vielleicht ein internationaler Öltanker?), geschweige denn der “Podcast” einer Nachrichtensendung oder eines Hörtagebuchs.”
Maximilian Schönherr im Deutschlandfunk zum Thema Podcasting.
Dort kann man den ganzen Beitrag lesen.
Fans des ehemaligen DDR-Senders DT 64 werden mich jetzt wahrscheinlich hassen. Pech gehabt, ich werde es überleben. Aber das Musikprogramm war für mich als damals 16/17/18/19jähriger einfach Schrott, jedenfalls eigentlich meistens, fast immer dann, wenn ich den Sender doch mal eingeschaltet habe. Bis auf eine Sendung. Sie hieß Parocktikum weiter lesen »
PodProducer ist eine kleine feine Software, mit der man unkompliziert Podcasts produzieren kann. Ein billiges Headset und die Soundkarte im Rechner genügen. Headset einstöpseln, Speicherort festlegen und dann kann es eigentlich schon losgehen.
Die Rechnung klingt durchaus verführerisch, zumindest für Podcaster. Pro Episoder 10 US-Cent für vor und nachgeschaltete Werbung kassieren, macht bei 500 Abrufen pro Folge bei zwei Folgen pro Woche (also 100 pro Jahr, auch Podcaster müssen mal Urlaub machen) 5000 Dollar im Jahr. Die Beispielrechnung ist nicht von mir sondern (etwas abgeändert) vom Podcast-Werbevermarkter Fruitcast. weiter lesen »
Eine gute Nachricht für Podcaster, die in ihren Shows mit Musik arbeiten wollen. Nach einem Bericht der Online-ausgabe der Musikwoche biete die Independent Online Distribution Alliance (IODA) nun auch Songs für Podcaster und Musik-Blogger an. weiter lesen »
Erst Warner, jetzt Universal – und Sony bastelt angeblich auch schon fleißig an den formaly “Radio on Demand” mp3-Dateien, die jetzt alle Podcast heißen.
Volker Kauder von der CDU hat einen, die SPD natürlich auch, ebenso die evangelische Kirche. Nun hat mit Warner auch ein Major-Label entdeckt, dass Podcasts irgendwie Hip sind.
Welches Selbstbewußtsein. Oder doch nur eine große Marketingklappe? Laut Pressemitteilung bietet die Software PodSpider mit über 13 000 eingetragenen Sendungen das weltweit größte Podcastverzeichnis. Kann man glauben, muß man aber nicht.
Die Technologie ist noch kein Jahr alt, da gibt es schon eine Vereinigung, die sich um sie kümmert: der “Verband deutschsprachiger Podcaster”.
Ziel des Verbandes soll nach Angaben der Gründer sein, die Interessen von Podcastern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in der Öffentlichkeit zu vertreten.
Die Initiatoren wollen Lobbyarbeit bei Medien und Verbänden betreiben sowie eine auch zentrale und neutrale Anlaufstelle für alle Fragen rund ums Podcasting sein.
Um der Technologie zum Durchbruch zu verhelfen, dürfte insbesondere die Lobbyarbeit auch dringend nötig sein, da es für Podcaster in Deutschland nach Recherchen von Spreeblick und Netzeitung bislang keine Möglichkeit gibt, gespielte Musik bei der GVL, also der urheberrechtlichen Vertretung der ausübenden Künstler und Tonträgerhersteller, abzurechnen.
Damit ist es in Deutschland rechtlich auch nicht möglich Radiosendungen zu produzieren, die dann “On Demand” abgerufen und gespeichert werden können.
Der Spreeblick würde gerne einen Podcast produzieren und ganz viel Musik spielen und vorstellen. Geht zur Zeit aber nicht, weil es in Deutschland keine Möglichkeit gibt, die dann dort gespielte Musik korrekt abzurechnen.